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SAG - Schweizer Allianz Gentechfrei

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Für eine Welt ohne Gentechnik

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Schweizer Allianz Gentechfrei, 8032 Zürich

Informations
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Im Rahmen der «Tage für Agrarökologie» kreieren wir einen offenen Raum, in dem wir zum Dialog über Vielfalt und Gentechnik einladen.

 

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Gemeinsam können wir die Pläne der Konzerne durchkreuzen und die gentechfreie Landwirtschaft erhalten. Unterzeichnen Sie jetzt die eidgenössische Volksinitiative zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt!

 

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Factsheet
Auch die neue Gentechnik lässt sich nachweisen

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Nanotechnologie

Die SAG beobachtet die Entwicklungen in der Nanotechnologie bei Lebensmitteln, Gebrauchsartikeln und in der Landwirtschaft seit Längerem kritisch. Ausführliche Informationen dazu auf der Unterseite Nanotechnologie.

Dürreresistenter MON87460-Mais hält nicht, was er verspricht

Details
Kategorie: Inverkehrbringen
Erstellt: 11. Juni 2012
7.6.2012 | Inverkehrbringen
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Bild: Verena N. / www.pixelio.de

Die erste kommerzielle trockentolerante Gentech-Nutzpflanze ist eine Maissorte, die von Monsanto und BASF entwickelt wurde. Die Markteinführung des MON87460-Mais unter der Firmenbezeichnung „Drought Gard“ ist ab 2013 geplant. Eine Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern der Union of Concerned Scientists (UCS) kommt zum Schluss, dass MON87460 unter Dürrebedingungen nicht das hält, was die Agro-Konzerne versprechen. Mit MON87460 könnten nur bescheidene Erträge geerntet werden – und das auch nur im Fall von milden Dürren. Die Erträge des trockentoleranten Gentech-Maises liegen im Bereich konventioneller Sorten, wie sie speziell für wasserarme Regionen gezüchtet werden. Die unabhängigen Forscher der UCS meinen: „Dieses Produkt – und diese Technologie – sind kein Heilmittel für Dürre.“ Andere Ansätze, beispielsweise traditionelle und neuere Züchtungsmethoden, seien ertragreicher und gleichzeitig wirtschaftlich günstiger.

externer Link: Union of Concerned Scientist
externer Link: Transgen.de
externer Link: Informationsdienst Gentechnik

England: Grosser Widerstand gegen Freisetzungsversuch mit transgenem Weizen

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Kategorie: Freisetzungsversuche
Erstellt: 06. Juni 2012
6.6.2012 | Freisetzungen

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Bild: Dave Harris, www.biosicherheit.de

Wissenschaftler in England haben ein Gen, mit dem sich gewisse Pflanzen gegen Läuse schützen, auf Weizen übertragen. Der transgene Weizen trägt ein Gen aus der Minze, das ein chemisches Alarmsignal für Läuse auslöst. Die Läuse flüchten, sobald sie mit der Substanz (E)-ß-Farnesen in Kontakt kommen. Gleichzeitig werden dadurch ihre natürlichen Feinde wie beispielsweise die Marienkäfer angelockt. Die Initiative „Take the flour back“ hatte öffentlich angekündigt, das Versuchsfeld am Rothamsted Research Institute in der Nähe von London zu zerstören. Die Kritiker befürchteten ökologische Schäden. Das Versuchsfeld musste schlussendlich von der Polizei geschützt werden.

externer Link: BioSicherheit
externer Link: Take the flour back

USA: Schädling wird gegen transgenen Bt-Mais resistent

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Kategorie: Schadensfälle
Erstellt: 31. Mai 2012

1.6.2012 | Schadensfälle

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Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera)
Bild: USDA, de.wikipedia.org

Die Heilsversprechen der Schädlingsresistenz mittels Bt-Pflanzen von Konzernen wie Monsanto drohen sich aufzulösen. Die Bekämpfung des Maiswurzelbohrers ist gefährdet, denn der Schädling wird zunehmend resistent gegen den Bt-Mais. Schuld ist der ungebremste Anbau von Monokulturen mit denselben Bt-Mais-Sorten. Der Fall zeigt, dass Agro-Gentechnik keine langfristige Lösung ist. Managementstrategien gegen Resistenzen sind jetzt gefragt wie kaum zuvor, was keine zukunftsgerichtete agronomische Lösung ist.

externer Link: Die Zeit
externer Link: TopAgrarOnline

In der Stadt Basel und in Muttenz wächst illegal Gentech-Raps

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Kategorie: Schadensfälle
Erstellt: 29. Mai 2012

24.5.2012 | Schadensfälle

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Aktivisten markieren den per Kurztest vor Ort bestimmten
Gentech-Raps Bild: Greenpeace, www.greenpeace.org

Greenpeace hat an zwei Standorten in der Stadt Basel und einem Standort in Muttenz herbizidresistenten Gentech-Raps gefunden. Es handelt sich um die Sorte GT73 des US-Agrochemiekonzerns Monsanto. Diese ist in der Schweiz weder zum Anbau in der Umwelt noch für die Einfuhr als Lebens- oder Futtermittel zugelassen. Es ist anzunehmen, dass die Gentech-Rapspflanzen beim Entladen von Samen aus Schiffen stammen oder von Güterzügen herunter gefallen sind. Laut Greenpeace ist die eigentliche Verursacherin der Kontaminationsfälle schlussendlich die Herstellerin des Gentech-Raps GT73, Monsanto. Greenpeace prüft nun Möglichkeiten, Monsanto in die Pflicht zu nehmen.

externer Link: Greenpeace: Greenpeace Medienmitteilung
externer Link: Greenpeace: In Basel wächst Gentech-Raps
externer Link: Radio SR DRS: Genmanipulierter Raps in der Region Basel

Europäische Parlament: Resolution gegen Patente auf Leben

Details
Kategorie: Patente
Erstellt: 16. Mai 2012
16.5.2012 | Patente

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Bild: www.no-patents-on-seeds.org

Das Europäische Parlament hat eine Resolution verabschiedet, in der das Europäische Patentamt und die Europäische Kommission aufgefordert werden, die Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten sowie konventionelle Züchtungsverfahren zu verbieten. Ruth Tippe von der internationalen Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“ begrüsst die Resolution: „Dies ist ein grosser Erfolg für alle Landwirte, Züchter und Verbraucherinnen, die wegen der zunehmenden Monopolisierung der Lebensmittelerzeugung und Landwirtschaft besorgt sind“.

externer Link: Europäisches Parlament
externer Link: No Patents on Seeds

Bundesrat hält eine angemessene Verlängerung des Moratoriums nach 2013 für gerechtfertigt

Details
Kategorie: Moratorium
Erstellt: 12. Mai 2012
11.5.2012 | Moratoriumsverlängerung
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Bild: Parlamentsdienste 3003 Bern, www.parlament.ch

Der St. Galler CVP-Nationalrat Markus Ritter hatte eine Motion für die Verlängerung des Gentech-Moratoriums im Rahmen der Agrarpolitik 2014-17 mit 122 Unterschriften von Nationalrätinnen und Nationalräten aus allen Fraktionen eingereicht. Die Motion beauftragt den Bundesrat die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, damit das geltende Gentechmoratorium für die Landwirtschaft nach Ablauf am 27. November 2013 weiterhin befristet gilt. Der Bundesrat beantragt nun die Annahme der Motion. Der Bundesrat hält eine angemessene Verlängerung des Moratoriums für gerechtfertigt, sofern dies dem Parlament die Gelegenheit gibt, die im Rahmen des NFP 59 formulierten Vorschläge vertieft zu prüfen und die Regelungen über die Koexistenz und über die GVO-freien Gebiete auf Gesetzesebene entsprechend zu ergänzen.

externer Link: Motion: Gentechmoratorium befristet weiterführen

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