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Gentech-News 437/2020

Mittwoch, 22. April 2020

 

GTN 437.1 Weltweiter Naturschutz kann Risiko künftiger Seuchen verringern

Zusammen mit renommierten Wissenschaftlern hat die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze in einer Bundespresskonferenz auf den Zusammenhang zwischen zunehmender Naturzerstörung und dem steigenden Risiko von Krankheitsausbrüchen hingewiesen. Daher ist ein engagierter Naturschutz in vielen Weltregionen ein wichtiger Schlüssel, um neuen Infektionskrankheiten vorzubeugen. (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, 2.4.20)


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GTN 437.2 Streitgespräch zur Gentechnik in der Landwirtschaft

Was spricht für die Grüne Gentechnik, was dagegen? Eine Debatte mit Detlef Weigel, Professor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, und Christof Potthof. Potthof ist Biologe und arbeitet beim Gen-ethischen Netzwerk im Bereich Landwirtschaft und Lebensmittel. Sein aktueller Schwerpunkt ist die neue Gentechnik. Der Biologe Detlef Weigel ist Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbio­logie. Er erforscht, wie Pflanzen sich an die Umwelt anpassen, und setzt dabei auch Methoden der Gentechnik ein. (Spektrum.de, 4.4.20)


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GTN 437.3 Keine Vorteile durch Gentech-Baumwolle

Gentechnisch veränderte Bt-Baumwolle produziert ein eigenes Insektizid, welches für spezifische Insektengattungen giftig ist. Dadurch müssten theoretisch keine zusätzlichen Insektizide angewendet werden und Umwelt und Geldbeutel der Kleinbauern würden geschont. Doch Giftresistenzen bei diesen Insekten bedrohen Existenzen von Kleinbauern. Ausbleibende Ertragssteigerungen und die Bereicherung von Agrarkonzernen sind die tatsächlichen Konsequenzen der GV-Baumwolle. (SAG, 14.4.20)


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GTN 437.4 Monsanto und BASF nahmen Dicamba-Schäden bewusst in Kauf

Dicamba ist ein in Herbiziden enthaltener Wirkstoff, der bei gentechnisch veränderten, Dicamba-resistenten Baumwoll- und Sojapflanzen angewendet wird. Doch Dicamba ist leicht flüchtig und kann auf benachbarten Pflanzungen grosse Schäden anrichten. Gemäss Dokumenten war den Herstellern dieses Risiko bewusst und von Anfang an einkalkuliert. Daher mussten die Konzerne hohe Summen Schadensersatz zahlen. Im Herbst 2021 wird die Dicamba-Zulassung sogar auf den Prüfstand kommen. Ausserdem wird auch die US Umweltschutzbehörde EPA angeklagt Monsanto gesetzeswidrig unterstützt zu haben. (Informationsdienst Gentechnik, 1.4.20 / 24.3.20 / The Guardian, 20.4.20)


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GTN 437.5 Interview Urs Niggli : Schweiz soll gentechfrei bleiben

Nach seiner Pensionierung als Direktor des FiBL eröffnet Urs Niggli eine Beratungsfirma für Agrarökologie. In einem Interview mit der NZZ äussert er sich zur Coronakrise, Biolandbau, Umwelt- und Agrarpolitik. Der ökologische Aufbruch sei wegen Corona getrübt. Aber er sei unumkehrbar. In ein bis zwei Jahren werde das Thema Umwelt wieder brennen. Gen-editierte Pflanzen brauche die Schweiz nicht. Landwirte sollten Qualität produzieren und Nischen besetzen. Die Schweiz sei auf dem besten Weg, die Nummer eins zu werden in der weltweiten Biozüchtung. (NZZ, 13.4.20)


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