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Gentech-News 422/2019

Mittwoch, 04. September 2019

 

GTN422.1 TA-SWISS Bericht zu Chancen und Risiken der neuen Gentechnologie

Mit dem sogenannten Genomeditierung lassen sich Gene so gezielt und präzise verändern wie nie zuvor. Diese Techniken werden insbesondere in der Grundlagenforschung verwendet, aber kommen auch mehr und mehr in anderen Bereichen wie der Pflanzen- und Tierzucht zum Einsatz. Die Stiftung TA-SWISS legte am Dienstag einen umfassenden Bericht zu Chancen und Risiken der neuen Technologien vor. Wie so oft bei biologischen Innovationen birgt der Fortschritt auch Gefahren. (Diverse Medien, 27.8.19)


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GTN422.2 Frankreich: Kommunikation seitens der Saatgutunternehmen ist bei den neuen gentechnischen Verfahren intransparent

Seit zwanzig Jahren kämpft der Verein Inf’OGM um Transparenz bei Verfahren und Informationen über GVO. Aktuell übt die Agrarindustrie Druck auf die EU aus, damit die Produkte der neuen gentechnischen Verfahren (NGV) ohne Kontrolle auf den Markt kommen. Christophe Noisette, Redakteur der Zeitschrift Inf’OGM klärt über die Notwendigkeit einer strengen Regulierung der NGV auf. Ohne diese kommt es nicht nur in den Kulturen, sondern auf allen Ebenen der Nahrungskette zu Kontaminationen. Denn Saatgutunternehmen informieren nicht offen über die verwendeten Methoden. (Inf’OGM, 21.8.19)


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GTN422.3 ETH entwickelt neue Genscheren-Variante: Veränderungen von Genen im grossen Umfang möglich

Eine Forschungsgruppe an der ETH Zürich hat eine Variante der Genschere CRISPR/Cas entwickelt, die es erstmals ermöglicht, bereits bis zu 25 Gene gleichzeitig zu verändern. Damit könnten ganze Gennetzwerke in einem Schritt beeinflusst werden. Forschende versprechen sich bereits viel von der neuen Technologie. So soll sie nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch in der Therapie Verwendung finden. Zu möglichen Nebeneffekten und Risiken wird aber geschwiegen. (ETH Zürich/NZZ, 14.08.19/SAG, 26.08.19)


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GTN422.4 Deutschland: Erste umfassende Bewertung der Risiken von Gene Drives

Testbiotech präsentiert die ersten Ergebnisse eines Pilotprojekts über die Risiken der Ausbreitung von Tieren und Pflanzen, die mit Gene Drives ausgestattet sind. Das Projekt Gene Tip wurde vor drei Jahren in Zusammenarbeit mit drei Forscherteams aus Universitäten in Deutschland und Österreich gestartet. Die Ergebnisse zeigen, dass berechtigte Bedenken bereits in einem frühen Zeitpunkt der technischen Entwicklung berücksichtigt werden müssen. Denn nicht nur die biologischen Eigenschaften der Zielorganismen, sondern auch ihre Wechselwirkungen mit der Umwelt sind unüberschaubar. (Testbiotech, 19.8.19)


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GTN422.5 Regio Challenge - Iss was um die Ecke wächst!

7 Tage essen und trinken, was vollständig in Entfernung einer Velotour entstanden ist. So lautet das Konzept der Regio Challenge, die die Kleinbauernvereinigung vom 9. bis 15. September lanciert. Bei der Regio Challenge sollen eine Woche lang nur oder vorwiegend nachhaltig produzierte, saisonale und regionale Lebensmittel konsumiert werden. Im Rahmen der Aktionswoche organisiert die Kleinbauernvereinigung auch eine Podiumsdiskussion zum Thema: Regional - Chance für eine nachhaltige Ernährung? (Bauernzeitung /Kleinbauern 16.8.19)


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