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Gentech-News 425/2019

Dienstag, 15. Oktober 2019

 

GTN 425.1 Österreich: Genveränderte Produkte sind unbeliebt bei KonsumentInnen

Eine Studie zeigt deutlich, dass Österreichs KonsumentInnen keine Lebensmittel wollen, die durch neue gentechnische Verfahren hergestellt wurden. Zahlreiche Produkte bei denen auf die «klassische» Gentechnik verzichtet wurde, sind in Österreich mit dem Label «Ohne Gentechnik hergestellt» gekennzeichnet. KonsumentInnen wünschen nun, dieselbe Deklarierung auf den Produkten vorzufinden, welche ohne Verfahren der neuen Gentechnik produziert wurden. Die österreichische Bundesregierung soll sich ausserdem bei der EU für eine strenge Regulierung und Kontrolle der neuen Gentechnik einsetzen. (Die Handelszeitung, 8.10.19)


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GTN 425.2 Genveränderte Soja zerstört Artenvielfalt des Gran Chaco in Südamerika

Der Gran Chaco ist eine artenreiche Region, die sich über Teile von Argentinien, Paraguay und Bolivien erstreckt. Mit seinen Trockenwäldern und Dornbuschsavannen bietet der Gran Chaco Lebensraum für tausende seltene Tier- und Pflanzenarten. Genveränderte Soja konkurriert aber mit diesem kostbaren Ökosystem, was zur Folge hat, dass schon grosse Flächen Wald dem «Grünen Gold» weichen mussten. (The Guardian, 5.10.19)


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GTN 425.3 Bt-Baumwolle bedroht Kulturvielfalt, Einkommensstabilität und Unabhängikeit der indischen Bauern

Bt-Baumwolle – eine genveränderte herbizidresistente Baumwolle – wird in Odisha, Indien von einer stetig steigenden Zahl von Kleinbauern angebaut. Die Aussicht auf Geld lässt Kleinbauern einheimische Nutzpflanzen durch Bt-Baumwolle ersetzen. Damit geht nicht nur die Biodiversität sondern auch traditionelles Wissen verloren. Ferner erfordert der Anbau von Bt-Baumwolle einen hohen Einsatz von Herbiziden und Pestiziden, was zu einer finanziellen Verschuldung der Bauern führt. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Bt-Baumwolle Indiens Pflanze ist, welche am meisten mit zunehmenden Suiziden von Bauern assoziiert wird. (People’s Archive of Rural India, 4.10.19).


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GTN 425.4 Südafrika lehnt Monsantos dürreresistenten GV Mais ab

Südafrikas Landwirtschaftsministerin Thoko Didiza lehnt Monsantos Gentech-Mais ab. Dieser Mais soll laut Monsanto dürre- wie auch herbizidresistent sein und somit in trockenen Gebieten höhere Erträge bringen als herkömmliche Maissorten. Nach wiederholten Feldversuchen unter Dürrebedingungen wurde jedoch festgestellt, dass der Gentech-Mais seine Versprechen nicht halten konnte und die Armut damit nicht bekämpft werden kann. Diese Feststellung brachte die Landwirtschaftsministerin von Südafrika zum Entschluss, den Anbau dieser Sorten zu verbieten. (African Centre for Biodiversity, 4.10.19)


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GTN 425.5 Biologische Äpfel haben mehr nützliche und weniger schädliche Bakterien als herkömmliche Äpfel

Eine Studie verglich die Bakterienpopulationen von frischen, biologisch angebauten Äpfeln mit solchen, die verpackt und konventionell angebaut wurden. Festgestellt wurde, dass beide zwar eine ähnliche Anzahl von Bakterien enthalten, der biologische Apfel jedoch eine wesentlich vielfältigere, gleichmässigere und ausgeprägtere Bakterienpopulation als der Konventionelle vorweist. Konventionell angebaute Äpfel haben Bakterien, die Krankheitserreger beinhalten. Nur Bio-Äpfel hingegen weisen nützliche Bakterien – bespielsweise Laktobazillen – auf. Dies könnte biologische Äpfel sowohl gesünder als auch umweltfreundlicher machen als konventionelle. (Frontiers in Microbiology / GMWatch, 7.10.19)


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